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800 Jahre Franz von Assisi

Als unsere Welt christlich wurde

Preis pro Person ab € 1.395,-

02.11. - 08.11.2026
Doppelzimmer€ 1.395,-
Einbettzimmerzuschlag€ 339,-
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Leistungen

  • Busreise

  • Reiseleitung

  • 2x N/Frühstück und 4x N/Halbpension in schönen Mittelklassehotels

 

Achtung: Gültiger Reisepass innerhalb der EU erforderlich!

In den Hotels in Italien wird vor Ort eine zusätzliche Touristensteuer eingehoben!

Die Spiritualität des Christentums verweist auf eine Vielzahl von Ausformulierungen, wie an den einzelnen Betonungen von Grundsätzen der Kirchen, aber auch der Ordensgemeinschaften einzusehen ist. Eine der spannendsten und einflussreichsten Auffassungen geht auf Franz von Assisi zurück, der mit seinem Bekenntnis zur Armut und der Miteinbeziehung von Tieren und der Natur das Verständnis unserer christlichen Lebenswelten wesentlich beeinflusste. Sein Geburtsort Assisi entwickelte sich zu einem der bedeutendsten religiösen Orte Italiens und 2026 feiern wir seinen 800. Todestag. Erleben Sie eine einzigartige Reise, die nicht nur Franz von Assisi einen Schwerpunkt widmen wird, sondern auch der Entwicklung des Christentums im Allgemeinen, wie es vom Frühchristentum bis zu den Begegnungen der katholischen mit der orthodoxen (Ravenna) und protestantischen Kirche (Trient) geprägt wurde. Absoluter Höhepunkt sind dabei die überragenden und in einer einzigartigen Fülle präsenten künstlerischen Arbeiten, die wir in den zentralen sakralen Gebäuden vorfinden werden und die mehrere UNESCO-Welterbestätten darstellen.

1. TAG: Anreise nach Trient und Beginn der Stadtbesichtigung

Eingebettet in eine fantastische Naturkulisse - direkt an der Etsch gelegen und umgeben von bis zu über 2100 m aufragenden Bergen, liegt die Hauptstadt des Trentino, Trient. Von 1545 bis 1563 tagte hier in drei Perioden das Tridentinische Konzil, welches auf die Kritikpunkte der Reformation einzugehen und eine drohende Spaltung des Heiligen Römischen Reiches zu verhindern versuchte. Wir erkunden die Stadt mit den zentralen Tagungsstätten des Konzils sowie eindrucksvollen Renaissance und Barockbauten. Im Anschluss Übernachtung in einem zentral gelegenen schönen Hotel.

2. TAG: Trient – Bologna – Stadtbesichtigung I

Gegen Mittag erreichen wir die faszinierende Stadt Bologna, deren Stadtgeschichte in die Zeiten der Etrusker, Kelten und Römer zurückreicht und deren Malschule zu den bedeutendsten in Italien zählt. Im Zuge unserer Stadterkundung besichtigen wir insbesondere die Basilica S. Stefano, eine aus vier Kirchen bestehende romanische Nachbildung der Grabeskirche bzw. der Topografie Jerusalems, sowie das dazugehörige Museum. Mit der Basilica S. Petronio, der größten Backsteinkirche Europas, thematisieren wir die Rolle Bolognas als zweitwichtigster päpstlicher Stadt zwischen 1506 und 1860.

3. TAG: Fortsetzung der Stadtbesichtigung von Bologna – Assisi

Schon früh genoss Bologna den Ruhm, Sitz einer hochbedeutenden Rechtsschule zu sein. An diesen Kern der ältesten Universität der westlichen Welt schlossen sich im 13. und 14. Jh. die Lehrstühle der sieben freien Künste an. Wir besichtigen mit dem Palazzo dell’Archiginnasio den ehemaligen Universitätspalast mit Bibliothek und anatomischem Theater. Am frühen Nachmittag Weiterfahrt nach Assisi, wo wir die nächsten beiden Nächte verbringen werden.

4. TAG: Auf den Spuren des Heiligen Franziskus

Assisi hat im Laufe seiner reichhaltigen Geschichte zahlreiche Persönlichkeiten hervorgebracht, darunter beispielsweise die Renaissancemaler Andrea und Tiberio d’Assisi. Alle aber werden überstrahlt vom Hl. Franziskus, der hier als Sohn eines reichen Kaufmanns aufgewachsen ist und in der Kirche S. Damiano seine Berufung erlebte. Wir besichtigen die Stadt mit ihren herausragenden sakralen Gebäuden, darunter insbesondere S. Francesco, welche bereits zwei Jahre nach dem Tod Franziskus zu errichten begonnen wurde. Architektur- und kunsthistorisch ist das Gebäude von zentraler Bedeutung, verfügt es doch über eine an Byzanz orientierte Unterkirche mit Krypta sowie eine im Grundriss verschiedene Oberkirche, die bereits auf die lichte Welt der Gotik verweist. Die Unterkirche stellt darüber hinaus eine der größten Bilderkirchen Italiens dar, die Maler der verschiedensten Schulen seit 1236 gestalteten.

5. TAG: Assisi – Ravenna – Höhepunkte der Mosaikkunst

Unsere kunsthistorischen Höhepunkte finden eine grandiose Fortsetzung in Ravenna, wo die Welten der Römer, Goten und Byzantiner in einzigartiger Weise überlappten. Freuen Sie sich darauf, nicht nur großartige Zeugnisse arianischen oder orthodoxen Glaubens, sondern vor allem überragende Beispiele der römischen und byzantinischen Mosaikkunst kennenzulernen. In Ravenna wurde im Jahr 419 Kaiser Valentinian III. geboren und die Stadt verdankt ihre ersten wichtigen Kirchenbauten seiner Mutter Galla Placidia.

6. TAG: Ravenna – Höhepunkte der Mosaikkunst II – Castelfranco Veneto

Auch am heutigen Vormittag lassen wir den Zauber Ravennas auf uns wirken, widmen wir uns doch erneut den Denkmälern und Monumenten des frühen Christentums, die in einer derartigen Fülle nirgendwo sonst im Abendland angetroffen werden können. Am mittleren Nachmittag Fahrt nach Castelfranco Veneto, wo wir unseren letzten Abend verbringen werden.

7. TAG: Aquileia – ein weiteres UNESCO-Welterbe – Rückreise

Das herausragendste Denkmal der großen Vergangenheit Aquileias ist der Dom, der im 11. Jh. errichtet wurde, aber den aus dem 4. Jh. stammenden Mosaikfußboden der Vorgängerkirche enthält. Mit 760 m2 gilt dieser als das bedeutendste frühchristliche Mosaik Europas. Nach der Besichtigung eines ausgewählten Teils der sich anschließenden Ausgrabungsstätten Beginn der Heimreise nach Österreich.


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