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Die Bajuwaren

Bayern und Oberösterreich vom Heiligen Severin bis Herzog Tassilo

Preis pro Person ab € 239,-

27.08. - 28.08.2022
Doppelzimmer€ 239,-
Einbettzimmerzuschlag€ 46,-
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Leistungen

  • Busreise
  • Reiseleitung
  • N/Halbpension
     
  • Nicht inkludiert: Eintritts- und Führungsgebühren

Preis ab 20 Personen

Achtung: Gültiger Reisepass innerhalb der EU erforderlich! 

REISELEITER: DR. ANDREAS RATHBERGER-REITER

Um das Jahr 500 n.Chr. entwickelten in den Wirren der sogenannten „Völkerwanderungszeit“ in den ehemals römischen Donauprovinzen zusammenlebende Menschen mit unterschiedlichen germanischen und romano-keltischen kulturellen Wurzeln eine neue Gruppenidentität: Als „Baioarii“ oder „Bajuwaren“ bildeten sie ein Herzogtum, das sich für beinahe 300 Jahre zwischen mächtigeren Nachbarreichen politisch behauptete, eine wichtige Rolle bei der Christianisierung der Region zwischen Donau und Alpen spielte und die historisch-kulturelle Entwicklung nicht nur Bayerns, sondern auch Österreichs prägte. Spektakuläre neue Grabungsfunde der letzten Jahrzehnte und anschauliche archäologische Rekonstruktionen ermöglichen uns eine Spurensuche, die Licht in eine spannende Geschichtsepoche voller Umbrüche bringt.

1. Tag: Bajuwarenmuseum Waging am See – Bajuwarendorf Kirchheim – Römer- und Bajuwarenmuseum Burg Kipfenberg

Nahe der bayrisch-salzburgischen Grenze wurden am Waginger See bajuwarische Reihengräber mit reichen Beigaben entdeckt. Ein wahrer Schatz an kunstvoll gearbeiteten Fibeln und kultischen Amuletten, damaszierten Schwertern und rekonstruierten Kleidungsstoffen bietet im Bajuwarenmuseum Waging Einblicke in Alltagsleben und religiöse Vorstellungen der Menschen vor 1.500 Jahren. Östlich von München wurde bei Kirchheim ein ganzes Bajuwarendorf nachgebaut, das die neuesten Erkenntnisse der Experimentalarchäologie veranschaulicht. Im „Römer- und Bajuwarenmuseum“ Kipfenberg liegt der Schwerpunkt auf der Entstehung der „Bajuwaren“ durch kulturelle Verschmelzung verschiedener germanischer und romano-keltischer Gruppen. Als Beispiel dafür sehen wir das einzigartige Prunkgrab des „Kriegers von Kemathen“, eines im 5. Jhdt. mit Schmuck und Waffen unterschiedlichster kultureller Herkunft bestatteten germanischen Söldners im Dienst der römischen Armee. Nächtigung in Regensburg.

2. Tag: Regensburg als Bairische Herzogsresidenz – Spätantiker Donaulimes zwischen Passau und Schlögen – Stift Kremsmünster mit Tassilokelch

Während sich zwischen 500 und 788 n.Chr. aus dem „Stammesverband“ der Bajuwaren das frühmittelalterliche Herzogtum Bayern entwickelte, entstand auf den Ruinen der römischen Legionsfestung „Castra Regina“ die Hauptresidenz der bajuwarischen Herzöge. Unser Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt von Regensburg (UNESCO-Welterbe) legt den Schwerpunkt auf die unterirdisch erhaltene römische und frühmittelalterliche Bausubstanz, den mehrfach überbauten „Herzogshof“ und das Kloster St. Emmeram. Rückfahrt nach Österreich entlang der Donau, wo der seit 2017 freigelegte römische Burgus Oberranna das Leben am spätantiken Donaulimes veranschaulicht. Das vom letzten selbstständigen Bayernherzog Tassilo III. um das Jahr 777 gegründete Stift Kremsmünster birgt mit dem „Tassilokelch“ den wohl berühmtesten Kunstschatz des bajuwarischen Frühmittelalters und bildet den Abschluss unserer Reise.


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