Rom am Rhein

Südwestdeutschland als Peripherie und Zentrum des Römischen Weltreichs

 

Sonderausstellung „Valentinian I. und die Pfalz der Spätantike“

Im Historischen Museum der Pfalz Speyer


Sonderausstellung „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“

Im Rheinischen Landesmuseum in Trier
 

 

 

 

 

 

Termin:

18.09.2019 - 22.09.2019

Preis:

769,- EUR

Bitte erst einen Termin wählen.

Leistungen:

Busreise, Reiseleitung, N/ Halbpension.


Einbettzimmerzuschlag: 86,-

 

Preis ab 20 Personen

 

Achtung: Gültiger Reisepass auch
innerhalb der EU erforderlich!

 

 

 

 

 


Reisebeschreibung Busreise Rom am Rheim

 

Zwischen dem 1. und 5. Jh. n. Chr. entwickelten sich im römisch beherrschten Südwesten des heutigen Deutschlands Städte, die trotz ihrer Lage an der Grenze des Imperiums bedeutende Zentren römischer Kultur und Lebensweise darstellten. Die Großstadt Augusta Treverorum (Trier) mit bis zu 100.000 Einwohnern wurde zwischen 293 und 388 n. Chr. sogar kaiserliche Residenzstadt! Entdecken Sie mit dem Reiseparadies Kastler die noch heute erhaltenen Monumente der Römerstädte zwischen Rhein und Mosel, aber auch herrschaftliche Landgüter, die Grenzbefestigungen des Römischen Limes und zwei außergewöhnliche Sonderausstellungen in Speyer und Trier, in denen die spannende Umbruchszeit der Spätantike lebendig wird!


1. TAG: Anreise nach Rottweil

Das erste Ziel unserer Reise ist die Römerstadt Arae Flaviae, das heutige Rottweil. Im modern ausgestalteten Dominikanermuseum erleben wir in der Ausstellung „Ein Tag in Arae Flaviae“ den 4. August des Jahres 186 n. Chr., dessen Ablauf aufgrund eines Inschriftenfundes nachvollzogen werden kann und einzigartige Einblicke in den Alltag im römischen Südwestdeutschland bietet.


2. TAG: Rottweil – Villa Rustica / Freilichtmuseum Hechingen – Speyer – „Valentinian I. und die Pfalz der Spätantike“

Ein bedeutender Teil der Wirtschaftskraft römischer Provinzenberuhte auf der Produktivität herrschaftlicher Landgüter, sogenannter „Villae Rusticae“. Bei Hechingen wurde ein solches Landgut nicht nur archäologisch erforscht, sondern auf einer Fläche von 5 Hektar originalgetreu rekonstruiert. Wir besichtigen das Freilichtmuseum und fahren dann weiter nach Speyer, wo uns das Historische Museum der Pfalz erwartet. Dessen Sonderausstellung „Valentinian I. und die Pfalz der Spätantike“ widmet sichjenem römischen Kaiser des 4. Jh. n. Chr., der seine Residenz nach Trier verlegte und die Region zwischen Rhein und Mosel eine letzte große Blüte römischer Kultur erleben ließ.


3. TAG: Speyer – Saalburg – Mainz

Das auf die Römerstadt Noviomagus zurückgehende Speyer entwickelte sich im Mittelalter zu einer der wichtigsten Städte des „Heiligen Römischen Reiches“, das die Fortführung der imperialen Tradition Roms beanspruchte. Ein Rundgang durch die Altstadt mit dem berühmten romanischen Kaiserdom veranschaulicht diesen Brückenschlag. Weiterfahrt zur Saalburg, wo ein vollständig rekonstruiertes Kohortenkastell das Leben in der römischen Militärgarnison und in der angrenzenden Zivilsiedlung anschaulich erlebbar macht. Tagesziel ist Mainz, das als Moguntiacum einst Heimathafen der römischen Rheinflotte und Provinzhauptstadt war (Stadtrundgang, Museum für Antike Schifffahrt).


4. TAG: Tagesausflug Trier – „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“

Der heutige Tag gehört zur Gänze Trier und den Spuren der antiken Großstadt Augusta Treverorum, die im 4. Jh. n. Chr. zeitweise Sitz des römischen Kaiserhofes, Verwaltungszentrum und Garnison der kaiserlichen Leibgarden war. Im Rheinischen Landesmuseum zeigt die Sonderausstellung „Spot an! Szenen einer römischen Stadt“ archäologische Funde, die noch nie in dieser Form zu sehen waren. Anschließend besichtigen wir bei einem Stadtrundgang die Porta Nigra, das prunkvoll ausgestaltete Nordtor der römischen Stadtmauer, das einst 18.000 Zuschauer fassende Amphitheater, die Kaiserthermen mit ihren 19 m hohen Mauern sowie die riesenhafte Konstantinsbasilika, die mit dem ehemaligen Thronsaal Kaiser Konstantins den größten erhaltenen Innenraum der Antike birgt.


5. TAG: Rückreise über Nürnberg

Auf der Rückreise erwartet uns in Nürnberg mit dem „Germanischen Nationalmuseum“ eines der bedeutendsten Museen Deutschlands, dessen Abteilung für Vor- und Frühgeschichte mit einzigartigen Kunstschätzen die Begegnung keltischer, römischer und germanischer Kultur sowie den Übergang zwischen der römischen Spätantike, der sogenannten „Völkerwanderungszeit“ und dem Frühmittelalter illustriert.