| 16.10. - 25.10.2027 (RICHTPREIS UND DATUM) | |
| Doppelzimmer (Richtpreis) | € 2.285,- |
| Einbettzimmerzuschlag (Richtpreis) | € 360,- |
| Doppelzimmer (Ö1 Clubpreis) (Richtpreis) | € 2.149,- |
| Einbettzimmerzuschlag (Richtpreis) | € 360,- |
Flug Wien – Baku – Wien [Umsteigeverbindung möglich]
Busreise
örtl. deutschsprachige Reiseleitung
N/Halbpension
Eintritts- und Führungsgebühren
Flughafengebühren (Stand Juli ’26)
Teilnehmer/innen Mind. 20 bis max. 26 Personen
Nicht inkludiert: Eintritts- und Führungsgebühren
Information: http://oe1.orf.at/reisen
Achtung: Gültiger Reisepass auch innerhalb der EU erforderlich!
Datum und Preis können sich ändern, da Flugpläne für Oktober 2027 aktuell (Juli 2026) noch nicht feststehen
Das Reiseparadies Kastler freut sich über die Zusammenarbeit mit Ö1.
Neben der beliebten Ö1 Sendung „Ambiente – Reisen mit Ö1“ sonntagvormittags, bietet Ö1 mit dem Ö1 Katalog "Von der Kunst des Reisens“ umfangreiche Reiseinspirationen.
Einige Reisen bieten die Möglichkeit, mit ORF/Ö1 Redakteur/innen interessante Destinationen auf gänzlich neue Art und Weise kennen zu lernen.
Ö1 Club-Abonnenten reisen zu den ausgewiesenen Ö1 Club-Vorteilspreisen. (gilt auch für die Begleitperson)
Aserbaidschan liegt am Übergang zwischen Europa und Asien – ein Land, das seine Identität aus Gegensätzen formt: Kaspisches Meer und Großer Kaukasus, Halbwüste und wasserreiche Bergtäler, zoroastrische Feuerheiligtümer und islamische Architektur, Ölboom-Modernität und Altstadtgassen der Seidenstraße. In Baku trifft futuristische Gegenwartsarchitektur auf mittelalterliche Mauern; nur wenige Kilometer weiter erzählen steinzeitliche Felsbilder von frühesten Kulturen am Rand der Steppe. Auf der Route Richtung Kaukasus erleben wir handwerkliche Traditionen (Kupferschmiede, Seidentücher, Teppiche), regionale Küche und Weinbau, sowie vielseitige kulturelle Einflüsse bis hin zu den Spuren deutscher Siedler im 19. Jahrhundert. Lassen wir uns vom Kaukasus faszinieren.
Am Vormittag entdecken wir Baku, die Metropole am Kaspischen Meer. In der ummauerten Altstadt Itscheri Scheher besuchen wir den Palast der Schirwanschahs und den berühmten Jungfrauenturm. Weitere Stationen führen zu zentralen Sehenswürdigkeiten der Stadt, darunter die Bibi-Heybat-Moschee. Am Nachmittag Ausflug in den Gobustan-Nationalpark: In der kargen Halbwüstenlandschaft sehen wir die weltbekannten Felszeichnungen aus der Steinzeit. Bei gutem Wetter geht es anschließend zu den Schlammvulkanen – einem Naturphänomen, für das Aserbaidschan international berühmt ist.
Heute erkunden wir die Halbinsel Apscheron. Der Feuertempel Ateschgah erinnert an die lange Tradition der Feuerverehrung, die mit den natürlichen Gasvorkommen der Region verbunden ist. Beim „brennenden Berg“ Yanar Dag schlagen die Flammen seit Jahrhunderten aus dem Boden – eine eindrucksvolle Begegnung mit der Geologie, die Geschichte und Wirtschaft des Landes geprägt hat. Am Nachmittag besuchen wir das Haus der Brüder Nobel und setzen mit dem Heydar-Aliyev-Zentrum einen markanten Akzent zeitgenössischer Architektur.
Fahrt in den Norden. In Khizi beeindrucken die „Candy Cane Mountains“ mit ihren rot-weißen Gesteinsschichten – eine der spektakulärsten Landschaftsformationen des Landes. Weiter geht es in die Region Guba und hinauf ins Bergdorf Laza, das am Fuß des Großen Kaukasus liegt und von steilen Hängen und Wasserfällen umgeben ist. Am Abend Rückfahrt nach Baku.
Wir verlassen Baku Richtung Kaukasusgebirge. Unterwegs besuchen wir das Diri-Baba-Mausoleum in Maraza. In Shamakhi, einst Hauptstadt, besichtigen wir die historische Juma-Moschee. Zur Mittagszeit sind wir bei einer einheimischen Familie zu Gast und lernen die traditionelle Joghurtherstellung kennen – inklusive Verkostung lokaler Spezialitäten. Am Nachmittag erreichen wir Lahij, ein berühmtes Handwerkerdorf. Beim Rundgang begegnen wir der traditionsreichen Kupferschmiedekunst und genießen dazu eine Tasse Tee als Beispiel aserbaidschanischer Alltagsetikette.
Am Vormittag vertiefen wir den Blick ins lokale Kunsthandwerk und besuchen ein Kupferschmied in Lahij. Danach Fahrt zum Weingut Château Monolit: Einführung in den aserbaidschanischen Weinbau und Verkostung. Am Nachmittag in Gabala Besuch des Archäologischen Museums sowie wichtiger Ausgrabungsstätten der Region. Anschließend Weiterfahrt nach Sheki.
Am Vormittag Ausflug ins Dorf Kish mit seiner „albanischen“ Kirche, die als älteste christliche Kirche des Kaukasus gilt und ein Schlaglicht auf die frühe Christianisierung der Region wirft. Zurück in Sheki besuchen wir eine Kelagayi-Manufaktur und erleben die Herstellung der berühmten Seidentücher; dazu verkosten wir die lokale Süßigkeit Halva. Am Nachmittag Spaziergang durch die Altstadt mit dem prachtvollen Khanspalast und den historischen Karawansereien – Erinnerungsorten an Shekis Rolle als Handelsstation der Seidenstraße.
Fahrt durch das fruchtbare Kuratal Richtung Ganja. Unterwegs Halt in Goygol, dem einstigen Helenendorf, gegründet von deutschen Siedlern – ein überraschendes Kapitel transkaukasischer Migrationsgeschichte. In Ganja besichtigen wir die Schah-Abbas-Moschee, eine orthodoxe Kirche, das Nizami-Mausoleum sowie das berühmte Flaschenhaus.
Am Vormittag Rückfahrt nach Baku und Besuch des Teppichmuseums, dessen Sammlung einen dichten Einblick in Kunst- und Kulturgeschichte Aserbaidschans vermittelt. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung – für Spaziergänge an der Uferpromenade oder durch die Altstadtgassen. Am Abend festliches Abschiedsessen mit traditionellen Spezialitäten.
Transfer zum Flughafen und Rückflug.