| 11.10. - 19.10.2026 | |
| Doppelzimmer | € 3.159,- |
| Einbettzimmerzuschlag | € 840,- |
| Doppelzimmer (Ö1 Clubpreis) | € 2.995,- |
| Einbettzimmerzuschlag | € 840,- |
Busreise
Reiseleitung
N/Frühstück
3 Eintrittskarten
| Aufpreis bessere Eintrittskarte „Alzira“: | auf Anfrage |
| Aufpreis bessere Eintrittskarte „Nabucodonosor“: | auf Anfrage |
In den Hotels in Italien wird vor Ort eine zusätzliche Touristensteuer eingehoben!
Teilnehmer/innen Mind. 20 bis max. 26 Personen
Kleingruppenzuschlag (15 - 19) Personen: € 250,-
Nicht inkludiert: Eintritts- und Führungsgebühren
Information: http://oe1.orf.at/reisen
Achtung: Gültiger Reisepass auch innerhalb der EU erforderlich!
Das Reiseparadies Kastler freut sich über die Zusammenarbeit mit Ö1.
Neben der beliebten Ö1 Sendung „Ambiente – Reisen mit Ö1“ sonntagvormittags, bietet Ö1 mit dem Ö1 Katalog "Von der Kunst des Reisens“ umfangreiche Reiseinspirationen.
Einige Reisen bieten die Möglichkeit, mit ORF/Ö1 Redakteur/innen interessante Destinationen auf gänzlich neue Art und Weise kennen zu lernen.
Ö1 Club-Abonnenten reisen zu den ausgewiesenen Ö1 Club-Vorteilspreisen. (gilt auch für die Begleitperson)
„La traviata“ von G. Verdi im Gran Teatro alla Scala
mit N. Sierra, A. Rivas, A. Enkhbat
„Alzira“ von G. Verdi im Teatro Regio in Parma
„Nabucodonosor“ (Nabucco) von G. Verdi im Teatro Regio di Parma
Zum 125. Todestag begeben wir uns auf die Spuren des Musikgenies Giuseppe Verdi, der die Oper wie kaum ein anderer geprägt und bereichert hat. Diese Reise führt uns in seine Heimatregion. An der Mailänder Scala feierte deren traumhafter Atmosphäre und Akustik der Maestro seine größten Triumphe - vor allem auch mit der fulminanten Oper „La traviata“, die in der legendären, äußerst prachtvollen Inszenierung von Lilliana Cavani wieder an die Mailänder Scala zurückkehrt. Danach geht es in die gleichnamige Hauptstadt des ehemaligen Herzogtums Parma, zu einem der faszinierendsten Schauplätze der Renaissance, und in die „Terre di Verdi“ rund um Busseto, wo alljährlich das „Festival Verdi“ zu Ehren des großen Komponisten abgehalten wird. Verdis Meisterwerk „Nabucodonosor“ („Nabucco“), mit welchem er nach seinem schweren familiären Schicksalsschlag einen Durchbruch erzielte, sowie die selten gespielte, aber mit vielen musikalischen Finessen in den sogenannten „Galeerenjahren“ komponierte „Alzira“ bilden neben einem interessanten Besichtigungsprogramm weitere musikalische Höhepunkte der Reise.
Nach dem Frühstück Stadtrundgang auf den Spuren Verdis, der hier in Mailand nach dem Erfolg von Nabucco frühe Freundschaften schloss und vor allem auch in die literarischen und gesellschaftlichen Salons der Stadt geladen wurde. Bei unserer Erkundung der Stadt lernen Sie berühmte Sehenswürdigkeiten wie den Dom, San Ambrogio und die Galleria „Vittorio Emanuele II“ kennen. Darüber hinaus werden wir im Rahmen unseres Besichtigungsprogramms auch die Casa Verdi besuchen, in der der Maestro seine letzte Ruhestätte gefunden hat. Am Abend erwartet Sie Verdis meistgespieltes Meisterwerk „La traviata“ im Teatro alla Scala.
Am Vormittag stehen weitere Besichtigungen in Mailand auf dem Programm, die vor allem auch die großartigen Gemäldesammlungen der Stadt im Hinblick auf die Höhepunkte der italienischen Malerei im Laufe der Jahrhunderte betonen werden. Der Nachmittag steht für eigene Schwerpunktsetzungen zur Verfügung. So können Sie z.B. weitere herrliche Museen im Castello Sforzesco (fak.) besuchen oder das unvergleichliche Flair der Stadt genießen. Lassen Sie sich beispielsweise einen Schaufensterbummel durch das „Goldene Dreieck“ zwischen Piazza della Scala, Piazza Cavour und Corso Monforte nicht entgehen, ist doch die Hauptstadt der Lombardei die Stadt der feinsten Designer, der ausgefallensten Mode und darüber hinaus der besten Restaurants!
Zwei besonderen Kirchengebäuden Mailands ist der Vormittag gewidmet. Die romanische Basilika Sant’Ambrogio geht auf einen Kirchenbau aus dem 4. Jahrhundert zurück und erhielt ihre jetzige – vollständig romanische – Form im 11. und 12. Jh. Mit ihrem vorgelagerten Atrium ist sie typisch für den norditalienischen Kirchenbau ihrer Zeit. Im Gegensatz zu ihr sind in San Lorenzo Maggiore aus derselben Zeit die frühen Teile aus römischer Zeit auch von außen noch gut zu erkennen – anstelle eines langen Schiffes steht hier ein Zentralbau, der von Kapellen aus unterschiedlichen Zeiten umgeben ist. Der Nachmittag steht ganz im Zeichen bildender Kunst: Die in habsburgischer Zeit gegründete Pinacoteca di Brera zeigt in einem barocken Palazzo eine der bedeutendsten Sammlungen italienischer Meister mit Schwerpunkt auf Barock und Renaissance.
An diesem Tag steht die Weiterreise nach Parma auf dem Reiseplan. Bei einem ersten Rundgang durch die Universitätsstadt, deren Gründung auf das 2. Jh. vor unserer Zeitrechnung zurückgeht, lernen Sie die Atmosphäre der Altstadt mit ihren prachtvollen Bauwerken aus unterschiedlichsten Epochen kennen. Der Rest des Tages steht für eigene Erkundungen zur Verfügung. Besonders lohnt sich eine Entdeckungsreise der kulinarischen Art: Die Lage in der Po-Ebene, der fruchtbarsten Region Italiens, hat auch Parma weit über die Grenzen Italiens hinaus berühmt gemacht: Parmesan und Prosciutto die Parma sind weltweit in aller Munde.
Der heutige Ausflug führt uns in die „Terre di Verdi“. Giuseppe Verdi liebte seine Heimatgegend mit der sie kennzeichnenden dunklen und fruchtbaren Erde und verbrachte dementsprechend, auch nachdem er reich und berühmt geworden war, einen Großteil seines Lebens hier. Zunächst geht es ins ehemalige Le Roncole, welches in „Roncole Verdi“ umbenannt wurde, und zwar ins Geburtshaus des Meisters. Die Familie hatte seit Generationen hier gelebt, aber niemand in der Familie war Musiker. Anschließend führt unser Weg in das Casa Barezzi in Busseto, wo wir auf die Spuren von Antonio Barezzi, dem wohlhabendsten Kaufmann von Busseto, treffen werden. Er bemerkte als erster die frühe musikalische Begabung Verdis, die er entsprechend förderte. Verdi betrachtete ihn zeitlebens als seinen eigentlichen Vater. Schließlich besuchen wir noch das Teatro Verdi, das schmucke Theater, das noch zu Verdis Lebzeiten zu seinen Ehren erbaut wurde, welches er selbst jedoch nie betreten sollte.
Dieser Tag ist wieder ganz Parma, der reizvollen Stadt zu Füßen der letzten Ausläufer des Apennins gewidmet. Bei einem Stadtrundgang lernen Sie die interessantesten Sehenswürdigkeiten der Festivalstadt kennen, allen voran der einzigartige Dom und das berühmte Baptisterium, eines der anmutigsten romanischen Bauwerke der italienischen Architektur. Der Nachmittag führt uns in den Palazzo della Pilotta mit dem ältesten „Teatro all Italiana“ und der angeschlossenen Gemäldegalerie mit Werken der herausragendsten Vertreter der Parmenser Schule, Correggio und Parmigianino. Am Abend erwartet Sie mit „Alzira“ ein wunderbares Meisterwerk von Giuseppe Verdi im Teatro Regio di Parma.
Nutzen Sie die Möglichkeit zu einem Ausflug in die historisch und kunsthistorisch herausragende Stadt Pavia! Im Anschluss an einen spannenden Stadtrundgang besichtigen wir das Kartäuser- bzw. Zisterzienserkloster, eine prachtvolle, weit ausgedehnte Anlage mit beeindruckenden Beispielen spätmittelalterlicher Baukunst sowie des Renaissance- und Barockstils. Den Tag beschließen wir mit Verdis bahnbrechender Oper „Nabucodonosor“ im Teatro Regio di Parma.