Weltkulturerbe Deutschland – Der Norden

 

 


REISELEITUNG: ALEXANDER KRIEGELSTEIN

 

   

Termin:

13.10.2019 - 20.10.2019

Preis:

997,- EUR

Bitte erst einen Termin wählen.

Leistungen:

Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension.

 

Einbettzimmerzuschlag: 225,-

 

Preis ab 20 Personen

 

Kleingruppenzuschlag 16 - 19 Personen: 90,-

 

Achtung: Gültiger Reisepass auch innerhalb der EU erforderlich!

 

 

 

 

Reisebeschreibung Busreise Deutschland

Im Norden Deutschlands findet man eine unglaubliche Vielzahl überragender kulturhistorischer Höhepunkte! Die im Rahmen dieser Reise vorgenommene Auswahl führt Sie dabei vom imposanten römischen Erbe am Niederrhein zu den prächtigsten Stätten des Mittelalters – von der einzigartigen Backsteingotik zu herrlichen Fachwerkbauten. Freuen Sie sich darüber hinaus auf die mit diesen Schauplätzen verbundenen Historien von gesamteuropäischer Bedeutung (Varusschlacht, Heinrich der Löwe, Hanse, Frieden von Münster u. v. m.) sowie auf die das Besichtigungsprogramm umrahmenden, grandiosen herrschaftlichen Barock- und Landschaftsgärten.

 

1.TAG: Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel – Hannover

In Kassel, am Hang des dichten Habichtswaldes, liegt einer der größten Bergparks Europas. Die zum barocken Schloss Wilhelmshöhe gehörende Anlage nutzt in spektakulärer Weise die natürlichen Gegebenheiten für die landschaftsgärtnerische Umsetzung einer weitläufigen, idealisierten Naturlandschaft mit Wasserspielen.

 

2. TAG: Zur Geschichte der Welfen: Hannover (Herrenhäuser Gärten) und Braunschweig

Das Besichtigungsprogramm des heutigen Tages beginnt mit der Erkundung der Hauptstadt des ehemaligen Kurfürstentums und Königreichs Hannover, welches 123 Jahre lang mit dem Königreich Großbritannien verbunden war. Dabei spazieren wir auch durch die berühmten und sehenswerte Barockensembles aufweisenden „Herrenhäuser Gärten“ der ehemaligen welfischen Sommerresidenz. Im Anschluss Weiterfahrt nach Braunschweig, wo wir mittels eindrucksvoller Bauten innerhalb der „Traditionsinseln“ der Innenstadt (z. B. Burg Dankwaarderode, Dom usw.) weitere Blütezeiten der Welfen, darunter jene des Hochmittelalters mit Heinrich dem Löwen, thematisieren werden.

 

3. TAG: Ausflug ins Mittelalter: Hildesheim und Schloss Corvey

Wir besuchen die geschichtsträchtige Bischofsstadt Hildesheim, wo wir den Schwerpunkt auf den historischen Marktplatz und die mittelalterliche Altstadt legen werden. Ganz im Vordergrund der Besichtigung stehen dabei die großartige St. Michaelis- Kirche und der beeindruckende Mariendom (beide gemeinsam UNESCO-Welterbe). Kloster Corvey, unser nächster Programmpunkt, beheimatete einst eine der wertvollsten Bibliotheken des Landes.

 

4. TAG: Durch die Lüneburger Heide (Lüneburg und Celle) nach Bremen

Als bedeutendster Salzlieferant im norddeutschen Raum wurde die Stadt Lüneburg schon früh Mitglied im hansischen Verbund und weist entsprechend ihrer einstigen Monopolstellung ein herausragendes bauliches Erbe auf. Einen weiteren Höhepunkt bedeutet in Bezug auf Fachwerkbauten (über 400 Häuser) die nahe gelegene ehemalige Residenzstadt Celle, welche mit interessanten Bezügen zur nordischen und englischen Geschichte aufwarten wird.

 

5. TAG: Hansestadt Bremen – Kalkriese – Münster

In der Bremer Altstadt finden eine Vielzahl herausragender Zeugnisse der einstigen zentralen Stellung der vom Handel und der Seefahrt geprägten Hansestadt vor. Neben überragenden Beispielen zur Weserrenaissance und zur Gotik, wobei das Rathaus und die Rolandstatue ein UNESCO-Welterbe bedeuten, gibt es aber auch einzigartige Kunstsammlungen zu entdecken (z. B. Paula Modersohn-Becker). Im Anschluss an die Stadtbesichtigung werden wir uns in Kalkriese der spannenden historischen Verortung der legendären Varusschlacht und der Mythenbildung bezüglich der Person des Cheruskerfürsten Arminius/Hermann widmen. Unsere nächsten beiden Nächtigungen werden wir in Münster verbringen.

 

6. TAG: Stadtbesichtigung Münster – Zeit zur freien Verfügung

Heute lernen Sie jene beeindruckende Stadt kennen, in welcher nicht nur die Verhandlungen zum Westfälischen Frieden geführt und der Frieden zu Münster geschlossen wurde, sondern auch hochangesehene Kulturprojekte veranstaltet werden.

 

7. TAG: Xanten: Zum römischen Erbe am Niederrhein

Über einen Zeitraum von ca. 400 Jahren stellte Xanten eine der bedeutendsten römischen Städte am Rhein dar, weshalb sie auch einen zentralen Bestandteil des UNESCO-Welterbe-Antrages für den Niedergermanischen Limes bildet. Faszinierende Einblicke in diese Epoche mit einem Schwerpunkt auf römische Baukunst, wirtschaftliche Aspekte und Alltagsleben gewährt dabei das spektakuläre Römermuseum zusammen mit den freigelegten Resten römischer Thermen. Im archäologischen Park gilt es anschließend, die Rekonstruktionen des großen Stadttores, des Amphitheaters sowie des Hafentempels zu bestaunen. Natürlich werden wir uns in dessen „Geburtsstadt“ einer weiteren mythologischen Germanenfigur annähern – Si(e)gfri(e)d von Xanten.

 

8. TAG: Heimreise