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Triennale Brügge 2021

„TraumA“ in Brügge - Euralille - Neues Bauen in Frankfurt, Karlsruhe und Stuttgart

Preis pro Person ab € 889,-

13.07. - 18.07.2021
Doppelzimmer€ 889,-
Einbettzimmerzuschlag€ 278,-
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Leistungen

  • Busreise
  • Reiseleitung
  • N/Frühstück

 

Achtung: Gültiger Reisepass innerhalb der EU erforderlich!

Reiseleiter: Arch. DI Klaus Hagenauer

2021 findet zum dritten Mal die Brügge Triennale statt. Nach URB EGG-Brügge als Megastadt 2015 und Liquid City 2018, widmet sich die Triennale 2021 dem Thema „TRAUMA“: Entlang eines „Parcours“ durch die Stadt soll deren Mehrschichtigkeit sichtbar gemacht, sollen Phantasie und Sinne der Besucher angeregt, aber auch mit Überblendungen zwischen öffentlichem und privatem Raum zur Wahrnehmung von Emotionen wie Angst und Einsamkeit hinter den „Postkartenfassaden“ ermutigt werden. Bei An- und Rückreise ergänzen Besuche der architektonisch hochinteressanten Städten Frankfurt, Karlsruhe und Stuttgart unser Programm im Sinne der Bewegung „Neues Bauen“. Die Besichtigung von Lille – nicht ohne Grund Designwelthauptstadt 2020 – und eines spannenden Stadterneuerungsprogramms in Maastricht runden unsere Beschäftigung mit Architektur und Städtebau wunderbar ab. 

1. Tag: Anreise – Frankfurt

Erste Station am Weg nach Brügge ist Frankfurt: Beim Besuch des Ernst May Hauses und Margarete Schütte-Lihotzkys Frankfurter Küche tauchen wir in die Ideenwelt Ernst Mays und seiner Mitarbeiter*innen für das „Neue Frankfurt“ der 1920er ein. Abhängig von der Verkehrslage werden wir im Vorbeifahren außerdem den Pölzigbau am Campus Westend und den Peter Behrens-Bau für die Firma Höchst besichtigen. Optional ist ein Besuch des berühmten Städelmuseums möglich. 

2. Tag: Frankfurt – Maastricht – Brüssel – Gent

Wir lassen Frankfurt hinter uns und fahren weiter nach Maastricht. Nach einem kurzen Stadtspaziergang und einer Mittagspause im Sphinx Kwartier, einem Stadterneuerungsgebiet, in dem bis 2009 die Keramikerzeugung von Koninklijke Sphinx angesiedelt war, Weiterfahrt nach Westen. Wenn es die Verkehrssituation zulässt, werden wir in Brüssel einen Halt einlegen und über den Grand Place spazieren. Tagesziel ist Gent, wo wir unser Hotel für die nächsten drei Nächte beziehen. 

3. Tag: Ausflug Brügge: Triennale „TraumA“

Der heutige Tag ist zur Gänze der Stadt Brügge und der Triennale zum Thema „Trauma“ gewidmet. Neben der Ausstellung beziehungswiese entlang des Ausstellungspfades werden wir Godshuizen (Stiftungshäuser), den Begijnhof, das Concertgebouw besichtigen. Eine Bootsfahrt auf den Grachten wird unsere Eindrücke vom Stadtbild abrunden. 

4. Tag: Ausflug Lille

Tag vier führt uns nach Lille, Designwelthauptstadt von 2020, Kulturhauptstadt 2004 und Hauptstadt der Sch’tis. Neben der Villa Cavrois von Robert Mallet Stevens aus 1932, ein „Schloss der Moderne“ im Art-Deco-Stil errichtet, besichtigen wir Euralille, ein rund um den TGV-Bahnhof in den 1980ern als Europäisches Wirschaftszentrum konzipierter Stadtteil. OMA/Rem Koolhaas lieferte den Masterplan, Jean Nouvel, Christian Portzamparc und Claude Vasconi errichteten Gebäude auf Basis dieses Planes. Auch ist ein Besuch des Museums Moderner Kunst geplant. 

5. Tag: Gent – Luxemburg – Karlsruhe – Stuttgart

Heute verlassen wir Gent in Richtung Luxemburg, wo wir unter anderem den Erweiterungsbau des europäischen Gerichtshofes von Dominque Perrault besichtigen wollen. Auf der Weiterfahrt halten wir noch in Karlsruhe und spazieren durch die Siedlung Dammerstock, eine Wohnbebauung des „Neuen Bauen“ nach Plänen von Walter Gropius. Tagesziel ist Stuttgart. 

6. Tag: Stuttgart – Rückreise

Wir beginnen den Tag mit dem Besuch der Stuttgarter Weissenhofsiedlung, die 1927 vom Deutschen Werkbund unter der Leitung von Mies van der Rohe errichtet wurde. Im Weissenhofmuseum, einem Doppelhaus von Le Corbusier und Pierre Jeanneret, wird in einem Hausteil die Geschichte der Siedlung erzählt. Die zweite Haushälfte werden wir als in den Originalzustand versetztes, begehbares Exponat auf uns wirken lassen. Neben Le Corbusier, Walter Gropius, Ludwig Mies van der Rohe, den Holländern Mart Stam und Pieter Oud baute auch der österreichische Architekt Josef Frank an dieser Siedlung mit. Nach einem Spaziergang durch die Siedlung treten wir dann die Heimreise an.