500 Jahre Kaiser Maximilian I.

 

Auf den Spuren des „Letzten Ritters“ zwischen Wels, Innsbruck und Bozen


Reiseleitung: MMAG. DR. Gerhard Stadler

 

 

Termin:

04.10.2019 - 07.10.2019

Preis:

ab 625,- EUR

Bitte erst einen Termin wählen.

Leistungen:

Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension. (dv. 1 Törggelen-Abend mit Musik).


Eintrittspaket (oblig.): 95,-
(Sonderausstellung Burg Wels, Stadtführung Innsbruck, Eintritt und Führung Sonderausstellung Innsbrucker Hofburg, Eintritt und Führung Innsbrucker Hofkirche, Eintritt und Führung Goldenes Dachl mit Sonderausstellung, Eintritt Schloss Tirol, Eintritt Schloss Runkelstein)

 

Einbettzimmerzuschlag: 85,-

 

Preis ab 20 Personen

 

Mehrkosten für Führungen möglich!

Achtung: Gültiger Reisepass auch
innerhalb der EU erforderlich!

 

 

 

 

 


Reisebeschreibung Busreise Innsbruck

 

„Letzter Ritter“ oder „Erster Kanonier“, Begründer der habsburgischen Großmachtstellung, Förderer der Renaissance und des Humanismus, Meister der Heiratsdiplomatie und der Propaganda – Kaiser Maximilian I. war zweifellos eine der interessantesten Herrscherpersönlichkeiten der vielhundertjährigen Geschichte des Hauses Habsburg und prägte mit seinen vielseitigen Talenten, Reformen, Innovationen und Ambitionen die weitere Entwicklung Österreichs, Tirols und ganz Europas. Sein 500. Todestag ist 2019 Anlass für eine Reihe spannender Sonderausstellungen, die wir an Originalschauplätzen seines Lebens zwischen Wels, Innsbruck und Bozen besuchen werden.

 

1. TAG: Anreise ab Wien (Bahn) oder Linz (Bus) – Burg Wels – Innsbruck

Am 12. Jänner 1519 endete in der Kaiserlichen Burg Wels nach 60 ereignisreichen Jahren das bewegte Leben Kaiser Maximilians I. Eine große Sonderausstellung präsentiert auf 1.500 m2 ein umfassendes Bild seiner Person, seiner Heiratspolitik, der rund 25 von ihm teils persönlich befehligten Schlachten, seiner Glaubensvorstellungen und der Selbstinszenierung des Herrschers. Weiterfahrt nach Tirol, das mit seinen Silber-, Kupfer- und Salzminen gemeinsam mit großzügigen Krediten der Bankiersfamilie Fugger und den Einkünften des von Maximilian „erheirateten“ Herzogtums Burgund die finanzielle Grundlage für die ehrgeizige Politik des notorisch verschuldeten Kaisers lieferte.


2. TAG: Sonderausstellungen in Innsbruck – Bozen

Mit dem „Goldenen Dachl“ und den „Schwarzen Mandern“ seines unvollendeten Monumentalgrabs in der Hofkirche gehen die noch heute wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt Innsbruck auf Maximilian I. zurück, die wir selbstverständlich besichtigen werden. Neben dem zum „Goldenen Dachl“ gehörenden Museum wird in der Innsbrucker Hofburg der durch die Reformen und Ambitionen Maximilians geförderte „Aufbruch in die Neuzeit“ erörtert. Die Spezialführung „Des Kaisers Maximilian Neue Kleider“ verbindet einen Rundgang durch die Innsbrucker Altstadt mit einem differenzierten und durchaus auch kritischen Blick auf Politik und Leben des Renaissanceherrschers


3. TAG: Ausflug Schloss Tirol – Schloss Runkelstein – Törggelen-Abend

In Südtirol erwarten uns heute zwei Schlösser, die uns einzigartige Einblicke in die Lebenswelt Kaiser Maximilians bieten. Schloss Tirol, der alte Sitz der Grafen von Tirol, legt mit der Ausstellung „Kaiser Kunst – Kunst Kaiser“ den Schwerpunkt auf die „Ruhmeswerke“ Maximilians, seine von Künstlern wie Albrecht Dürer, Lucas Cranach, Albrecht Altdorfer oder Hans Burgkmair geschaffene und mit dem neuen Medium der Drucktechnik systematisch vervielfältigte Bildpropaganda. Die „Bilderburg“ Runkelstein wiederum steht mit den einzigartigen „Tristanfresken“ beispielhaft für die romantische Seite des „letzten Ritters“ Maximilian, der die Burg bei mehreren Jagdaufenthalten kennen und schätzen lernte und 1508 von seinem Maler Marx Reinlich die Fresken „wegen der guten alten Istory“ aufwändig erneuern ließ.


4. TAG: Ötzi-Museum Bozen – Rückreise