Blätterkatalog

Siebenbürgen und Moldauklöster

 
REISELEITUNG: MAG. ORTWIN GALTER – PFARRER DER EVANGELISCHEN PFARRGEMEINDE LINZ-DORNACH

 

Termin:

11.07.2020 - 18.07.2020

Preis:

ab 950,- EUR

Bitte erst einen Termin wählen.

Leistungen:

Preis ab 20 Personen

Busreise, Reiseleitung, N/Halbpension.


Einbettzimmerzuschlag: 176,-

 

Kleingruppenzuschlag 15-9 Personen: 90,-


Achtung: Gültiger Reisepass auch
innerhalb der EU erforderlich!

 

 

 

 

 

Reisebeschreibung Busreise Siebenbürgen

 


Siebenbürgen und die Moldau – zwei historische Regionen, in denen über die Jahrhunderte immer wieder verschiedene Sprachgruppen, Kulturen, Religionen und mächtige Reiche aufeinander trafen und – abseits aller Konflikte und Konfrontationen – ein einzigartiges kulturelles Erbe hinterließen! Wir besuchen zwei Kulturlandschaften, die Sie mit unverfälschter Naturschönheit abseits großer Touristenströme und mit den weltberühmten, wunderschön bemalten Klosterkirchen beeindrucken werden.


1. TAG: Anreise nach Oradea / Großwardein

Unser erstes Reiseziel ist Oradea. Die römisch-katholische Kathedrale zeigt die historische Bindung der Stadt an die katholischen Habsburger. Die sogenannte „Mondkirche“ ist für ihre mechanische Uhr berühmt.


2. TAG: Oradea – Bistrita / Bistritz

Über Klausenburg mit Stopp am historischen Stadtplatz und Besuch der Michaelskirche geht es nach Bistritz. Noch heute  beeindruckt die evangelische Stadtpfarrkirche mit ihrem 75 Meter hohen Turm. Am Nachmittag besuchen wir die Kirchengemeinde Senndorf/Jelna, wo die evangelische Kirche inzwischen verfällt, aber gleich daneben eine neue orthodoxe Kirche entstanden ist, die wir besichtigen werden.


3. TAG: Ausflug Moldauklöster

Heute besuchen wir die rumänisch-orthodoxen Moldauklöster von Humor und Voronet, die von der UNESCO wegen der Einzigartigkeit ihrer Außenwandmalereien mit dem „Goldenen Apfel“ ausgezeichnet wurden. In der ersten Hälfte des 16. Jh. entstanden, haben die Fresken bis heute nichts von ihrer leuchtenden Schönheit verloren. Nicht ohne Grund wird Voronet auch die „Sixtinische Kapelle des Ostens“ genannt. Anschließend Rückkehr nach Bistritz/Bistrita.


4. TAG: Bistrita / Bistritz – Biertan – Sighisoara / Schässburg

Fahrt über Mönchsdorf (romanische Kirche) und Tg. Mures nach Schässburg, eine Gründung der Siebenbürger Sachsen. Die von einer Ringmauer umgebene mittelalterliche Altstadt mit Bergkirche und „Stundturm“ zählt seit 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier wurde 1431 angeblich Fürst Vlad III. „Drˆaculea“ geboren – das historische Vorbild für Bram Stokers „Dracula“. Weiters besuchen wir heute die „Wehrkirche“ von Biertan/Birthälm, die größte Kirchenburg Siebenbürgens.


5. TAG: Ausflug Brasov / Brassó / Kronstadt

Heute geht es ins wunderschöne Kronstadt, das bis heute gemeinsam von ethnischen Rumänen, Ungarn und Deutschen bewohnt wird. Der kulturell-religiöse Pluralismus der Stadt spiegelt sich in ihren Bauwerken wider: Neben der berühmten evangelischen Schwarzen Kirche aus dem Jahr 1477 findet man hier auch die rumänisch-orthodoxe Kirche des Heiligen Nikolaus aus dem 13. Jh. und eine zwischen 1899 und 1915 im Jugendstil erbaute Synagoge. Auch die gut erhaltenen spätmittelalterlichen Bürgerhäuser, das Alte Rathaus und die Reste der mittelalterlichen Befestigungsanlage sind sehenswert. Anschließend Rückfahrt nach Sighisoara/Schässburg.


6. TAG: Sighisoara / Schässburg – Sibiu / Hermannstadt

Über Pretai, wo wir die Handwerkskunst der sog. „Kesselzigeuner“ bestaunen werden, geht es heute nach Hermannstadt, dem kulturellen Zentrum der Siebenbürger Sachsen, das in den Jahren 2000–2014 von einem deutschstämmigen Bürgermeister, Klaus Johannis, verwaltet wurde. Als Bischofs- und Metropolitensitz ist die Stadt das geistliche Zentrum sowohl der Evangelischen als auch der Orthodoxen Kirche in Rumänien und verfügt über eine Vielzahl historisch und kulturell interessanter Baudenkmäler und Museen. Außer Hermannstadt besuchen wir das Landlermuseum in Neppendorf.


7. TAG: Sibiu / Hermannstadt – Sebes / Mühlbach – Timisoara / Temesvar

Heute geht es zunächst nach Mühlbach, wo man an den mittelalterlichen Mauern und Türmen sowie an der evangelischen Kirche noch einmal das Erbe der Siebenbürger Sachsen sehen kann. Weiter geht es nach Temesvar, wo bis heute die kaisergelben Fassaden der Innenstadt k.&.k.-Flair ausstrahlen, weshalb Temesvar auch „Klein Wien“ genannt wird.


8. TAG: Heimreise