Kastler - Länder, Städte, Musik und Kultur 2026
140 STUDIENREISEN Nähere Informationen über mögliche Zusatzkosten siehe Seite 2. Unsere Leistungen: Flug Wien-Jerewan-Wien, örtlich deutschsprachige Reiseleitung, Busreise, N/Frühstück, 4x Mittagessen, 5x Abendessen, Eintritte lt. Programm, Chorkonzert im Kloster Geghard, Flughafentaxen (Stand Nov. 25). Einbettzimmerzuschlag: 375,- 12. - 20. September 2026 1.957,- 1. TAG: Flug Wien-Jerewan 2. TAG: Ankunft – Zeit zur Erholung – Stadtbesichtigung Jerewan 3. TAG: Jerewan – Amberd – Aschtarak – Dilijan Fahrt in die „Grüne Stadt“ Aschtarak an den Ufern des Khasach. Besichtigung der Festung Amberd und des an der Kasach-Schlucht gelegenen Klosters Saghmosavank, eines der schönsten Beispiele armenischer Klosterbauweise. Anschließend Mittagessen bei einer armenischen Familie. Halt im Jesiden-Dorf Rja Taza (Friedhof) und Weiterfahrt über den Spitakpass in den Kurort Dilijan. 4. TAG: Dilijan – Odzun – Haghpat – Dilijan In Vanadzor besuchen wir einen Meistersteinmetz, der uns in die Welt der armenischen Kreuzsteine (Gedächtnissteine mit Reliefkreuz) einführt. Weiterfahrt in den Norden des Landes, wo wir beim Kloster Odzun eine einzigartige Basilika aus dem 6. Jh. sehen. Nach dem Mittagessen in Alaverdi, das für seine Grillspezialitäten berühmt ist, besuchen wir das mittelalterliche Kloster Haghpat, das mit seinem „Allerlöser-Kreuzstein“ seit mehr als 700 Jahren Pilger anzieht. 5. TAG: Dilijan – Goschavank – Hagharcin – Jerewan Heute durchqueren wir eine wunderschöne Gegend, die wegen ihrer waldreichen Landschaft auch „Armenische Schweiz“ genannt wird. Besuch der Klöster Hagharcin und Goschavank, wo wir den angeblich schönsten Kreuzstein des Landes sehen. Weiterfahrt zum Sevansee, der „blauen Perle Armeniens“. Dort Besuch des eindrucksvoll auf einer Landzunge gelegenen Sevanklosters (9. Jh.), das lange Zeit als Verbannungsort des armenischen Adels diente. 6. TAG: Ausflug nach Edschmiatsin – das Zentrum der armenisch-apostolischen Kirche Fahrt vorbei am Dorf Mussa Ler, in dem die Überlebenden der durch Franz Werfel berühmt gewordenen „40 Tage des Musa Dagh“ angesiedelt wurden, nach Edschmiatsin, Sitz des armenischen Katholikos und religiöses Zentrum des armeni- schen Volkes. Besichtigung der Kirchen Surb Hriphsime und Surb Gajane sowie der Hauptkathedrale und des Kirchenzen- trums, allesamt Meisterwerke der klassischen armenischen Baukunst aus dem 7. Jh. Auf dem Rückweg nach Jerewan Besichtigung der Palastkirchenruine von Zvartnotz aus dem 7. Jh. (erste Rundkirche Armeniens). Abschließend Besuch der Genozid-Gedenkstätte Tsitsernakaberd mit Museum. 7. TAG: Ausflug nach Chor Virap und Noravankh Fahrt nach Chor Virap, wo Gregor „der Erleuchter“, aufgrund seines Be- kenntnisses zum christlichen Glauben 15 Jahre lang in einer „tiefen Grube“ gefangen gehalten worden sein soll, bevor er zum Missionar Armeniens wurde. Einzigartiger Ausblick auf den jenseits der türkischen Grenze liegenden „heiligen Berg“ der Armenier, den Ararat. Weiter über Areni zum Kloster Noravankh, das im 12.–14. Jh. Sitz der Bischöfe von Sjunik war. Auf dem Rückweg nach Jerewan besuchen wir in der Kirche St. Karapet Pfarrer Aristakes, der viele Jahre eine armenische Gemeinde in Deutschland betreute. 8. TAG: Ausflug nach Garni und Geghard Ausflug nach Garni, das Sommersitz der armenischen Könige war und wegen des einzigen im Kaukasus erhalten gebliebenen hellenis- tischen Tempels (1. Jh.) berühmt ist. Weiterfahrt nach Geghard und Besichtigung des am Ende einer Schlucht gelegenen Höhlenklosters, wo wir bei einem eigens für uns organisierten Chorkonzert die außer- gewöhnliche Akustik erleben. Rückfahrt nach Jerewan und Führung im Matenadaran, einer der weltgrößten Sammlungen wertvoller Handschriften. 9. TAG: Frühmorgendlicher Flughafentransfer – Rückflug Jerewan-Wien ARMENIEN Uraltes Kulturland im Schatten des Arara t Die auf das Königreich Urartu zurückgehende faszinierende Kultur Armeniens ist zutiefst geprägt von Europa und Asien sowie vom Christentum. Erleben und entdecken Sie herausragende Klosteranlagen und -burgen (vielfach UNESCO-Weltkulturerbe), aber auch winzige steinerne Kirchen, die in den entlegensten Winkeln von der tiefen Verwurzelung des Landes im Christentum zeugen. Freuen Sie sich auf eine kulturell und landschaftlich höchst anregende Reise! © pixabay © pixabay © pixabay © pixabay
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