Kastler - Länder, Städte, Musik und Kultur 2026
126 Ö1 REISEN Nähere Informationen über mögliche Zusatzkosten siehe Seite 2. 1. TAG: Flug Wien-Thessaloniki – gemeinsames Abendessen 2. TAG: Auf den Spuren der Makedonenkönige – Ausflug nach Pella, Mieza und Aigai In der alten makedonischen Hauptstadt Pella sehen wir die Ausgrabungen der Agora und des von Philipp II. prunkvoll ausgestalteten Palastes. Mieza war Standort der Schule des Aristoteles, der hier den Königssohn Alexander und dessen spätere Diadochen unterrichtete. In Aigai erwarten uns die weltberühmten Königsgräber, die letzte Ruhestätte Philipps II. und prachtvolle Grabbeigaben. 3. TAG: Zwischen Spartanern und Aposteln – Ausflug nach Philippi und Amphipolis Philippi ist als Schlachtfeld der römischen Bürgerkriege, Wirkungs- ort des Apostels Paulus und älteste christliche Gemeinde Europas berühmt. Weiterfahrt nach Amphipolis, wo der spartanische General Brasidas gegen die Athener kämpfte und später mit der Ermor- dung von Alexanders Sohn und Ehefrau ein kurzlebiges Weltreich zerbrach. Neben dem Museum sind hier eine Akropolis, mehrere Villen, ein Gymnasion und zwei Monumentalgräber zu sehen. 4. TAG: Thessaloniki – Antikes Erbe in der Metropole des Kaisers Galerius Thessaloniki verbindet archäologische Monumente mit der quirligen Lebensfreude einer „balkanisch“-griechischen Großstadt. Neben dem römischen Forum und den frühmittelalterlich-byzan- tinischen Kirchen beeindruckt vor allem der Palastkomplex des Kaisers Galerius. Das Archäologische Museum präsentiert u.a. Goldschätze aus makedonischen Adels- und Königsgräbern. 5. TAG: Thessaloniki – Skopje Wir verlassen Thessaloniki und wenden uns der Republik Nordmazedonien zu, deren Hauptstadt Skopje wir gegen Mittag erreichen. Neben der osmanisch geprägten Altstadt und der „Steinernen Brücke“ aus dem 15. Jh. erwarten uns hier span- nende Baudenkmäler der jüngeren Vergangenheit: Der wegen Korruption verurteilte Ministerpräsident Nikola Gruevski ließ im Rahmen des Bauprojekts „Skopje 2014“ das Stadtzentrum mit neoklassizistischen Monumentalfassaden, Triumphbögen und Denkmälern überziehen, um die Idee einer durchgehenden maze- donischen „Nationalgeschichte“ von Alexander dem Großen bis heute auszudrücken. Im Zentrum dieser monumentalen Anord- nung besuchen wir das Archäologische Museum Nordmazedoniens. 6. TAG: Skopje – Tetovo – Ohrid Am Vormittag Weiterfahrt nach Tetovo, der inoffiziellen Hauptstadt der nordmazedonischen Albaner. Die berühmte „Bunte Moschee“ ist über und über mit Arabesken, geomet- rischen und floralen Mustern, aber auch figürlichen Darstellungen von Landschafts- und Architekturmotiven geschmückt. Weiterfahrt durch die Berge und Wälder zwischen Suva Gora und Mavrovo-Nationalpark zur Stadt Ohrid am gleichnamigen See. 7. TAG: Ohrid und der Ohrid-See Der frühmittelalterliche Bischofssitz Ohrid war unter den Heiligen Kliment und Naum ein bedeutendes Zentrum für die Ausbreitung des orthodoxen Christentums im slawisch besiedelten Südost- europa und Geburtsort der glagolitischen Schrift. Die mächtige Festung über der Stadt war ein wichtiges Machtzentrum. Auf eine Stadtbesichtigung und Mittagspause folgt ein Ausflug zum Kloster Sv. Naum, das gemeinsam mit den Kirchen von Ohrid und dem See selbst zum UNESCO-Welterbe zählt. Eine kleine Bootsfahrt rundet den Tag ab. 8. TAG: Ohrid – Bitola – Raum Thessaloniki Bitola/Manastiri war im Osmanischen Reich Brennpunkt der Konflikte zwischen der griechischen, albanischen und der bulgarischen bzw. slawisch-mazedonischen Nationalbewegung. Nach einer letzten Vertiefung in das kulturell vielfältige Erbe Nordmazedoniens fahren wir zurück nach Nordgriechenland. 9. TAG: Rückflug Thessaloniki – Wien ALEXANDER DER GROSSE UND SEINE ERBEN Ö1 Reise nach Nordgriechenland und in die Republik Nordmazedonien Die Einigung der griechischen Stadtstaaten und die Eroberungszüge Alexanders von Makedonien bis Indien begründeten die Ausbreitung, Verschmelzung und Blüte der hellenistischen Kultur und machten den Eroberer zur Legende. 2.300 Jahre später dient Alexander der Große immer noch mehreren südosteuropäischen Staaten als „Nationalheld“ und Grundlage identitäts- stiftender Mythen, aber auch gesellschafts- und außenpolitischer Konflikte. Zwischen den Balkanmetropolen Thessaloniki und Skopje erkunden wir das vielfältige archäologische und kulturgeschichtliche Erbe des griechischen und slawischen Makedoniens, das neben antiken Wurzeln auch byzantinische, bulgarische, osmanisch-türkische und albanische Einflüsse einschließt. Unsere Leistungen: Flug Wien-Thessaloniki-Wien, Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück, 8x Abendessen, Eintritts- und Führungsgebühren, Flughafengebühren (Stand Nov. 25). Einbettzimmerzuschlag: 600,- Kleingruppenzuschlag (15 - 19 Personen): 280,- 9. - 17. Oktober 2026 3.150,- Ö1 CLUB-PREIS 2.985,- © A Rathberger-Reiter. © A Rathberger-Reiter. © pixabay © pixabay
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