Kastler - Länder, Städte, Musik und Kultur 2026

120 Ö1 REISEN Nähere Informationen über mögliche Zusatzkosten siehe Seite 2. Unsere Leistungen: Busreise, Reiseleitung, N/Frühstück, Eintritte und Führungsgebühren lt. Programm, Panorama-Schifffahrt am Rhein. Einbettzimmerzuschlag: 258,- Kleingruppenzuschlag (15 - 19 Personen): 190,- 18. - 25. Juli 2026 2.315,- Ö1 CLUB-PREIS 2.195,- 1. TAG: Anreise und Bezug unseres zentral gelegenen Standorthotels in Mendig 2. TAG: Wanderung zur Wingertsbergwand und Besuch des Vulkanmuseums „Lavadome“ Die Wingertsbergwand ist praktisch ein Tagebuch des letzten Ausbruchs des Laacher-See-Vulkans vor ca. 13.000 Jahren: Neben der gewaltigen Kraft des Vulkans lässt sich aus ihr das Aussehen und sogar die Vegetation der damaligen Landschaft ablesen. Hinterlassen hat der Ausbruch außerdem wertvolle Steine, wie den Mendiger Basalt und den tiefblauen Haüyn, der nirgendwo sonst auf der Welt eine solche Reinheit und Farbtiefe aufweist. Der Besuch des Vulkanmuseums „Lavadome“ mit dem Felsenkeller ist ein weiteres großartiges Erlebnis: 32 Meter tief geht es in den Untergrund, mitten in den erkalteten Lavastrom, wo uns neben geologischen Einblicken und einer berühmten Fledermauskolonie auch eine kulinarische Attraktion erwartet: Die hiesige „Vulkanbrauerei“ gilt als tiefste unterirdische Brauerei mit dem tiefsten Bierkeller der Welt. 3. TAG: Wanderung am Laacher See und zur romanischen Benediktinerabtei Maria Laach 4. TAG: Wanderung Kellbachtal und Waldsee Rieden Von Mendig aus wandern wir heute in das idyllische Kellbachtal, wo uns die Sauerquelle des Erlenbrunnens, die massiven Tuffsteinwände des Felsengebiets „Rauhbuur“ und die beein- druckenden Felsschluchten der „Marxe-Lay“ mit mächtigen Basaltsäulen erwarten. Ein romantischer Hohlweg führt durch Mischwälder zum Gipfel des „Gänsehalses“ und weiter über den Burgberg bis zum Riedener Waldsee. 5. TAG: Ausflug Koblenz und romantisches Mittelrheintal WANDERN IN DER VULKANEIFEL Ö1 Natur- und Geologiereise REISELEITUNG: DR. ANIELLO DI IORIO Die ländlich geprägte, oft idyllische Eifel ist eine besonders bei Wanderern und Erholungssuchenden beliebte Urlaubsregion im Westen Deutschlands, von der nur wenige wissen, dass es sich eigentlich um das größte Vulkangebiet Mitteleuropas handelt. Prähistorische Feuerberge formten eine Landschaft, die Jahrtausende später mit ihren fruchtbaren Böden und wertvollen Steinbrüchen menschliche Besiedelung begünstigte und zur Entstehung interessanter Kulturdenkmäler, wie etwa der berühmten Benediktinerabtei am Laacher See, beitrug. Der Diplom-Geologe Aniello Di Iorio, der in Mainz studiert und in der Eifel geforscht hat, möchte Ihnen diese faszinierende Region auf einer Reise näherbringen, die Wanderungen in herrlicher Natur mit fundierten, aber leicht verständlichen geologisch-vulkanologischen Erklärungen und einem kulturellen Besichtigungsprogramm wunderbar kombiniert. 6. TAG: Wanderung zum „Eifeler Mühlstein“ Unsere heutige Wanderung führt durch beeindruckende Land- schaften mit alten Steinbrüchen, in denen seit den Kelten Basalt zur Herstellung von Mühlsteinen abgebaut wird. Grubenkräne, Kransockel und Gleise sind hier Zeugen des Gesteinsabbaus im 19. und 20. Jahrhundert. Heute wird die Grubenlandschaft von der Natur zurückerobert. 7. TAG: Wanderung von Eich zum Kaltwassergeysir Andernach Die vulkanischen Schlacken des Nastbergs wurden an mehreren Stellen abgebaut und als Baumaterial für Häuser verwendet. Von seinem Gipfelplateau reicht der Blick über das Neuwieder Becken bis zum Westerwald und zum Hunsrück. In Andernach besuchen wir das Geysir-Museum mit dem höchsten Kaltwassergeysir der Welt. 8. TAG: Rückreise © pixabay © pixabay © Aniello di Iorio

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