La Puglia: die südöstlichste Region Italiens erfreut sich einer rund 800 km langen Küste mit Sandstränden und Felsen. Das Hinterland prägen beschauliche Hügel mit endlosen Olivenhainen, unvergleichliche Kunstwerke und Monumente aus fast allen Epochen. Die Krone Apuliens ist zweifellos das Castel del Monte. Folgen Sie uns auf dieser Kunstreise nach Apulien, das durch seine Lage zwischen westlichem und östlichem Mittelmeer die Voraussetzung für eine kulturelle Verschmelzung der römischen und griechischen Antike, später der lateinischkatholischen und der griechisch-orthodoxen, aber auch der muslimischen Welt bot.
1. TAG: Anreise nach Tortoreto Lido
2. TAG: Monte Sant’ Angelo – Barletta – Trani – Hotel in Savelletri
Kurze Fahrt in die Region Apulien, wo wir über den Monte Gargano, den pittoresken Ort Monte Sant’ Angelo, erreichen. Hauptsehenswürdigkeit des Ortes und der ganzen Region ist die Wallfahrtskirche des hl. Michaels, eine für Apulien typische Grottenkirche. Anschließend geht es an die Küste nach Barletta, wo mit dem Koloss von Barletta eine der raren Kolossalstatuen der antiken Epoche die Stürme der Zeit überdauert hat. Weiter führt uns der Weg nach Trani, einem der malerischsten Mittelmeerhäfen Apuliens, dessen Kathedrale eine grandiose zwei flügelige Bronzetür mit Reliefs aus dem 12. Jh. besitzt. Am Abend erreichen wir unser schönes Hotel in Savelletri, das direkt am Meer liegt.
3. TAG: Bari – Bitonto – Castel del Monte
Der heutige Tag ist zuerst der quirligen Hauptstadt Apuliens, Bari, gewidmet. Wir besichtigen das historische Zentrum mit seinem orientalisch anmutenden herben Gassengewirr. Am Nachmittag lernen wir mit der Kathedrale San Valentino von Bitonto den Höhepunkt romanischer Architektur in Apulien kennen – ihre kurze Bauzeit sorgte für die harmonische Proportionalität der Baukörper und die Einheitlichkeit der schmückenden Zutaten. Am Nachmittag steht das Castel del Monte auf dem Programm. Über die Einzigartigkeit dieses Castels sind sich alle einig, aber über seinen Zweck gerät man sich seit 100 Jahren in die Haare.
4. TAG: Castellana Grotten (fak.) oder Zeit zur freien Verfügung
Die Grotten sind als einer der größten speläologischen Grotten von Italien bekannt und berühmt. Sie wurden im Januar 1938 entdeckt. Die Castellana Grotten sind eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten für Touristen in Apulien. Sie bilden eine Gemeinsamkeit von Hohlräumen, die sich über eine Gesamtlänge von 3 km Rundgang
und einer Tiefe von 71 m ausbreiten. Hier werden Sie von der Vielzahl der Stalagmiten und Stalaktiten, die sich im Innenbereich der Grotten befinden, verzaubert. Einzigartig ist die traumhafte „Grotta Bianca“ (Die weiße Grotte).
5. TAG: Locorotondo – Alberobello – Matera
Trullis gibt es verstreut in fast ganz Apulien, aber nirgends sind diese kleinen Steinhäuschen mit der kegelförmigen Kragenkuppel so häufig vertreten wie in der „Zona di Trulli“. Nach einem kurzen Aufenthalt in Locorotondo, das mit dem strahlenden Glanz seiner weißen Häuser und seinem malerischen Gassengewirr noch mehr als Ostuni mediterranen Flair verbreitet, erreichen wir Alberobello, wo dicht an dicht über 1000 Exemplare von Trullis zu bestaunen sind. Am Nachmittag geht es in die Höhlenstadt Matera, die mit ihren bedeutenden Grottenkirchen auf der UNESCO-Weltkultur erbeliste vertreten ist.
6. TAG: Lecce – Gallipoli – Otranto
Heute tauchen wir ein in die Welt des Lecceser Barock, der sich durch den Überschwang der Formen und durch den sattgelben Sandstein auszeichnet. Weiter geht die Reise nach Gallipoli, dessen Centro Storico seinem Namen „kale polis“, (schöne Stadt), gerecht wird. Wir schließen diesen Tag mit der Besichtigung des wunderbaren Fußboden mosaiks in der Kathedrale von Otranto ab.
7. TAG: Troia – Tortoreto Lido
Unser letzter Programmpunkt ist die Kathedrale von Troia, die eine Synthese aller apulisch-romanischen Stilformen darstellt. Beginn der Rückreise mit Übernachtungsstopp in Tortoreto Lido.
8. TAG: Heimreise